Pflegeroboter

Es wird immer mehr ältere pflegebedürftige  Menschen geben. Gleichzeitig  nimmt das Durchschnittsalter des Pflegepersonals zu. Das familiäre Pflegepotential nimmt wegen sinkender Kinderanzahl und zunehmend räumlicher Entfernung ab. Die zukünftig Pflegebedürftigen sind technikaffin.  Ziel ist es, Roboter zu konstruieren,  der durch kommunikative und physische Interaktion wieder Lebensfreude gibt, und spielerisch die geistige Aktivität fördert und somit erhält.

 Der Pflegeroboter kann Hol- und Bringdienste ausführen. Er dient als intelligente Gehhilfe mit Kollisionsvermeidung und Zielführung. Er kann Haustechnik, wie Heizung, Licht, Haustüre, Fenster  oder Alarmanlage steuern. Er überwacht Körperfunktionen, kontrolliert Medikamenteneinnahme und kann bei Bedarf einen Notfall auslösen. Über ein Bildtelefon kann er bei der Kommunikation  z.B. mit einem Arzt helfen. Er verfügt über Objekt- und Spracherkennung.

Außerdem dient er zur Unterhaltung (Home Entertainment) des pflegebedürftigen Menschen. Durch den Elisaeffekt ist es möglich eine Interaktion zwischen Roboter und Menschen zu ermöglichen.

Ein Pflegeroboter soll das Pflegepersonal durch Übernahme  schwerer Transporte entlasten.

Care-O-bot II ist 1,48 m groß und kann Haushaltsgegenstände bis zu einem Gewicht von 2 kg bewegen. Objekte erkennt er mit Hilfe von Kameras und Laserscanner, diese vergleicht er mit in einer Datenbank gespeicherten Gegenständen.  Er verfügt über einen Greifarm, ein Kamerasystem zum Erkennen von Menschen und Gegenständen.

Typische Aufgaben für einen Pflegeroboter:

Transport: Wäsche, Medikamenten, Post und  Essen.

Unterstützung der Nachtschicht: Personenerkennung der Bewohner auf dem Gang und Meldung an  eine Leitzentrale, Kontrolle von Hausfunktionen.

Unterhaltung mit Spielen.